Titelbild_Jahresspiegel2019KatholischStadtZuerich
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40tage – Genügsamkeit neu entdecken

Hast du Lust mit uns über deinen Lebensstil nachzudenken? Merkst du manchmal, dass weniger mehr sein kann? Machst du dir Gedanken, welche sozialen und ökologischen Auswirkungen dein Konsum hat.
Lasse dich mit uns herausfordern, in den 40 Tagen vor Ostern die vergessene Haltung der Genügsamkeit neu zu entdecken, zu reduzieren, zu fasten.

Du findest hier Information über das Fasten: Videos, Blogs, Statements. Und du kannst dich einer ganz persönlichen Herausforderung stellen: Vollfasten, Intervallfasten oder einfach Reduktion von Konsum. Der erfahrene Fastencoach Meinrad Furrer begleitet das Projekt, die Erfahrungen lassen sich in einer Chatgruppe oder auf einer Facebookgruppe teilen. Tolle Inputs findest du auch auf unseren Social Media Kanälen: Facebook, Instagram, Youtube.

Es besteht zudem die Möglichkeit, den Fastencoach physisch oder online persönlich zu treffen.

Lust auf eine verrückte Erfahrung? Bei uns bist du gut aufgehoben.

Fasten your seatbelt!

Steig aus deinem gewohnten Lebens- und Konsummuster aus. Alle spirituellen Traditionen tun dies vor den heiligen Zeiten. Frühere Kulturen hatten oft zu wenig zu essen und eh nicht dauernden Zugang zu Konsumgütern. Unsere Körper und unsere Psyche sind noch immer so gebaut, dass wir Zeiten der Reduktion brauchen. Haben wir diese nicht mehr, tut es uns auf die Dauer nicht gut.
Fasten unterbricht den ständigen Konsum. Dies kann verschiedene Formen haben. Du kannst für eine gewisse Zeit voll auf Nahrung verzichten. Eine verrückte Erfahrung, die für einen gesunden Körper weniger dramatisch ist, als du auf den ersten Blick meinst. Du kannst für eine gewisse Spanne des Tages auf Nahrung verzichten. Muslime tun dies im Ramadan und als Intervallfasten ist es in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Du kannst aber auch für bestimmte Zeit gewisse Dinge reduzieren oder ganz darauf verzichten; Süssigkeiten, Alkohol, Kaffee, Fleisch, Sexdates, Socialmedia, Reisen. Verschiedene Motivationen können zur Wahl der Richtigen Fastenmethode führen: ein Konsumverhalten, das dich stört oder das suchtähnlich ist; körperliche Fitness, der Wunsch nach seelischer Leichtigkeit, soziale und ökologische Bedenken beim Konsum.

Finde heraus, was für dich jetzt richtig ist. Wir helfen dir dabei.

Meine Herausforderung

In der Woche vom 26. März bis zum 2. April werden wir ganz auf Nahrung verzichten. Wir tun dies nach der Methode von Buchinger. Wir trinken so viel Tee und Wasser wie gewünscht, nehmen aber nur einen kleinen Fruchtsaft und eine Gemüsebrühe zu uns. Nach ein paar eher schwierigen Tagen, in denen der Körper von der äusseren auf die innere Ernährung umstellt, wird das Gefühl immer leichter, ja gar euphorisch. Die gewonnene Zeit nutzen wir für gute Gespräche, Spaziergänge und was uns sonst an Leib und Seele guttut. Weil es eine sehr intensive Erfahrung mit Krisenmomenten ist, ist es gut dies in einer Gruppe zu tun und zusammen auszutauschen. Natürlich bereiten wir uns gut darauf vor und schauen sorgfältig, wie die Erfahrung nach der Fastenwoche in einen bewussten und ethischen Lebensstil integriert werden kann.
Obwohl du mit dem Fasten auch abnimmst, ist dies nicht die wichtige Motivation. Es geht mehr darum, sich seiner Konsumgewohnheiten bewusst zu werden und der seelischen Prozesse Raum zu geben.
Gerne begleite ich diese Prozesse und freue mich selber wieder auf die Erfahrung, die mir seit Jahren einfach guttut. Es macht mich leichter, auch dankbarer und gibt mir Energie mich wieder bewusster für soziale und ökologische Anliegen zu engagieren.

Anmeldung Heilfasten

Ich melde mich an für die Erfahrung Heilfasten nach Buchinger vom 26. März bis zum 2. April.

    Seit einigen Jahren praktiziere ich das Intervallfasten. Das bedeutet: 16 Stunden lang wird aufs Essen verzichtet, in den restlichen acht Stunden darf nach Herzenslust gegessen werden. Ich ass nie gross Frühstück. Es war für mich ein Leichtes, von Abends 20 Uhr bis zum nächsten Mittag nicht zu essen. Das ist nur ein Beispiel. Die Zeiträume kann jeder ganz individuell gestalten. Wer nicht aufs Frühstück verzichten will oder kann, lässt vielleicht lieber das Abendessen aus. Wichtig ist nur, dass die 16 Stunden ohne Essen eingehalten werden. Vorteilhaft ist selbstverständlich, die Nachtstunden einzubeziehen.
    Ohne Essen heisst: gar nichts zwischendurch – nix zum Naschen oder Knabbern, kein Obst, kein Alkohol und keine süssen Getränke. Hingegen soll man viel trinken: Wasser, Tee oder auch schwarzen Kaffee, um morgens munter zu werden. Wichtig dabei ist, dass man sein gewähltes Kurzzeitfasten regelmässig beibehält und nicht etwa häufiger zwischen dem Auslassen des Frühstücks bzw. des Abendessens wechselt. Denn der Körper gewöhnt sich an den Rhythmus.

    Das Intervallfasten wirkt heilsam auf den Körper und auf die Vitalität. Das Zauberwort heisst Autophagie. Darunter versteht man Abbau- und Reinigungsprozesse in den Zellen. Dabei werden defekte und funktionslose Zellbestandteile herausgefiltert und aus dem Verkehr gezogen. Ohne diese „Müllabfuhr“ würde der Schrott in den Zellen überhandnehmen und auch eindringende Mikroorganismen wie Viren und Bakterien könnten nicht bekämpft werden. Ausgelöst wird die Autophagie vor allem durch Nahrungsmangel. In der Fastenphase sind die Zellen in den verschiedenen Organen gezwungen, auf ihre eigenen Depots zurückzugreifen. Dabei vernichten sie einerseits alte, geschädigte Bestandteile sowie Giftstoffe und verwenden andererseits noch verwertbare Teile wieder.

    Anmeldung Intervallfasten

    Ich melde mich an für 40tage Intervallfasten in der Zeit vom 2. März bis 16. April.

      Ich fand die Fastenzeit schon immer spannend und heilsam. Aussteigen aus dem automatischen Sich Berieseln Lassen. Die Fastenzeit wird leider von vielen mit Verzicht verbunden. Viele haben dabei die Vorstellung, dass uns etwas fehlt, wenn es nicht mehr da ist. Ich empfinde Verzicht und Genügsamkeit als notwendig für innere Zufriedenheit.
      Wir leben in einer linearen Welt, wo immer alles zur Verfügung steht. Vergleichen wir unser Leben mit dem Jahreszyklus, könnte man sagen, dass wir immer in der Phase des Hochsommers leben. Voll im Genuss. Immer nach aussen, immer schneller, immer lauter, immer mehr. Der “Hochsommer” ist eine wunderbare Zeit, doch leben wir nur in dieser Phase, sind wir irgendwann ausgebrannt und tendieren dazu uns nur mit dem Äusseren zu identifizieren. Doch so wie die Natur alle Phasen braucht, so brauchen auch wir Menschen sie: Rückzug und Stille (Winter), Aufbruch und Wachstum (Frühling), erschaffen und geniessen (Sommer), loslassen und reflektieren (Herbst). Jede Phase ermöglicht erst die nächste.
      Hab den Mut zu erfahren, dass Genügsamkeit und Verzicht kein Mangel ist.

      Wo hast du zu viel von etwas, das dich gar nicht glücklich macht? Überlege was es ist: ein Konsumverhalten, das dich stört oder das suchtähnlich ist; körperliche Fitness, der Wunsch nach seelischer Leichtigkeit, soziale und ökologische Bedenken beim Konsum.

      Find’s mit uns heraus: Du kannst für 40tage gewisse Dinge reduzieren oder ganz darauf verzichten; Süssigkeiten, Alkohol, Kaffee, Fleisch, Sex Dates, Social Media, Reisen.

      Anmeldung Reduktion

      Ich melde mich an für 40tage Reduktion in der Zeit vom 2. März bis 16. April.

        Videos

        Hier veröffentlichen wir eine Reihe von Videos zum Thema Genügsamkeit.

        Blog

        Hier veröffentlichen wir eine Reihe von Blogbeiträgen zum Thema Genügsamkeit.